Vers l'Ouvert Bern
Kramgasse 36
3011 Bern
Programm
Zwischen den Zeilen, über die Grenzen
Vers l’ouvert, das Eröffnungsprogramm, führt mittels ineinander verschlungenen Texten und Musiken in die Poesie des vorsprachlichen Raums. Daniel Glaus, der uns ein neues Harfenquintett schreibt, wird in seinem Werk unserem Gast – dem Dichter Jean-Christophe Meyer – immer wieder Raum für seine speziell für dieses Werk verfassten Gedichte geben. Passend zur Jahreszeit entführen uns diese in eine winterliche Welt. Während eines kurzen Gesprächs in der zweiten Hälfte des Programms gibt Meyer anhand des, auf Französisch und Elsässisch gelesenen, eigenen Gedichts «Schneefläckel-Litànèi» oder «Litanie du flocon de neige» Einsichten, wie sich für ihn der Inhalt seines Gedichtes verändert, wenn er die Sprache wechselt. Das Nonett des Engländers Bax ist ein geheimnisvoll mäanderndes Werk.Fast klingt es, wie wenn er über den Kanal hinweg seine Hand nach Wally und Tailleferre ausstrecken würde. Als Vorbote der frankophonen Färbung des Abends wird der Abend vom Quintett von Françaix eröffnet, einem farbenprächtigen relativ kurzen Werk des Neoklassizismus: Musique pour faire plaisir.
Details zum Konzertprogramm finden sie hier auf der Website der Camerata Variabile
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