Late Night Konzert: «Vidimus Stellam»
Peterskirchplatz 7
4051 Basel
Mitwirkende
- AVES
- Katarina Livljanic Leitung
- Andrés Locatellli Leitung
Programm
«VIDIMUS STELLAM»
DER WEG DES GREGORIANISCHEN CHORES VON DER MONODIE ZUR POLYPHONIE
In der Geschichte der christlichen Riten hat der Gregorianische Chor stets als beständiger und kraftvoller Vermittler der göttlichen Erfahrung gedient. Die liturgische Monodie hat sich über die Jahrhunderte hinweg erhalten und bildete oft die Grundlage für das musikalische Schaffen im Dienste des Ritus.
Die frühesten im Westen erhaltenen schriftlichen Zeugnisse der Polyphonie entstanden in enger Verbindung mit dem Gregorianischen Gesang. Diese mittelalterlichen Ausarbeitungen – zu zwei, drei und sogar vier Stimmen – basieren auf liturgischen Melodien oder sind von ihnen inspiriert. Musikformen wie Organum, Conductus und Motette zeugen von diesen Entwicklungswegen. Parallel zur Entwicklung der Notenschrift erlangte die Polyphonie nach und nach immer komplexere Sprachen, Formen und Gattungen.
Mit diesem Programm erkunden die AVES-Studierenden die facettenreiche «Wechselbeziehung» des Gregorianischen Chorals innerhalb der mittelalterlichen Polyphonie. Von den kunstvollen Klanggebilden der Notre-Dame-Schule (12.–13. Jahrhundert) bis hin zu den subtilen Verfeinerungen der Ars Nova und Ars Subtilior (ca. 1300–1420) erweist sich der liturgische Gesang sowohl als Inspirationsquelle als auch als grundlegendes Vorbild für eine hochentwickelte Musikkunst.
In Kooperation mit der Schola Cantorum Basiliensis
In Kooperation mit der Schola Cantorum Basiliensis
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